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Notfallplan EHEC

Den Hauptteil der Arbeit kennzeichnete zunächst die Beschaffung von Informationen zum Erreger Eschericha coli, zum Risiko seiner Übertragung und seinem Krankheitspotenzial bei Berücksichtigung verschiedener Rahmenbedingungen.

  • Recherche in der Universitätsbibliothek, im Internet und Suche von Artikeln in diversen Datenbanken
  • Anfrage beim Referenzlabor des BfR (Nationales Referenzlabor für Escherichia coli einschließlich verotoxinbildender E. coli)
  • Anfrage beim europäischen Referenzlabor (European Union Reference Laboratory VTEC)
  • Rundmail an Ansprechpartner, die außerhalb von Deutschland im Hygienebereich tätig sind – Frage nach Informationsmaterial und Klärung, inwieweit in den jeweiligen Ländern schon Notfallpläne existieren
  • telefonische Befragung von zwei milch-technologischen Laboren (Milchwirtschaftliches Institut Dr. Hüfner und LADR GmbH – Lebensmittelanalytik)
  • Telefonat mit Dr. Marina Schotte, Abteilungsleiterin für Lebensmittel beim staatlichen Veterinär-Untersuchungsamt
  • Gespräche mit betroffenen Betrieben zu ihrem Verhalten bei EHEC-Nachweis

Es folgte die schriftliche Fixierung der gesammelten Informationen unter der zentralen Fragestellung: “Vorgehen bei Nachweis von EHEC im milcherzeugenden bzw. -verarbeitenden Betrieb”.

Die Ergebnisse wurden dann beim Treffen der Fachgruppe Käse am 27. Januar 2011 in Kassel diskutiert.

Am 20. März 2011 konnte Friederike ihre Arbeit in der Arbeitsgruppe “Hygiene” in englischer Sprache im Rahmen des 3. Europäischen Hofkäserei-Treffen (veranstaltet durch den VHM) vor Fachpublikum aus verschiedenen europäisches Ländern vortragen und diskutieren.

Fazit

  • “weil das ein greifbares Thema ist und man damit unseren Mitgliedern in der Praxis helfen kann”
  • “weil ich die Mikrobiologie spannend finde”
  • “und weil es aktuell war.”