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Fachagrarwirt “Handwerkliche Milchverarbeitung” 2020

Zweieinhalbjähriger berufsbegleitender Fortbildungslehrgang

Seit dem Jahr 2016 besteht die Möglichkeit sich mit einem staatlich anerkannten Abschluss zum Fachagrarwirt bzw. zur Fachagrarwirtin für handwerkliche Milchverarbeitung fortzubilden. Angeboten wird dieser in Deutschland einzigartige Lehrgang seit 1995 vom VHM. In Kooperation mit dem Landwirtschaftlichen Zentrum Baden-Württemberg (LAZBW) gelang nun die Umstellung auf den staatlich geprüften Fachagrarwirt.

Der Lehrgang richtet sich in erster Linie an verantwortlich Tätige in Hofkäsereien und solche, die es werden wollen. Milcherzeugern bietet sich die Möglichkeit einer fundierten und umfassenden Weiterbildung in der handwerklichen Milchverarbeitung. In Wochenseminaren, jeweils im Herbst und Frühjahr, werden in zweieinhalb Jahren sowohl theoretische und praktische Kenntnisse der Käseherstellung vermittelt, als auch auf eine selbstständige Führung des gesamten Betriebszweiges hingearbeitet.

Hofverarbeitung ist Handwerkskunst

Seit Jahren zeigt sich eine steigende Tendenz der direktvermarktenden, landwirtschaftlichen Betriebe, welche in handwerklicher Tradition Milchprodukte herstellen. Dank Sachkunde, Innovationsfreude und Fingerspitzengefühl entsteht in Hof- und Dorfkäsereien eine enorme Produktvielfalt an Käse- und Milchspezialitäten.

Handwerklich Milchverarbeitung schafft damit anspruchsvolle und abwechslungsreiche Arbeitsplätze im ländlichen Raum und bietet zudem Freude und Spaß im Umgang mit natürlichen Rohstoffen und Zutaten.

Wer nach bester handwerklicher Kunst Käse und Milchprodukte herstellen will, dem bietet der Fachagrarwirt “Handwerkliche Milchverarbeitung” die praktische und theoretische Basis.

Fortbildung schafft Sachkunde

Die derzeit mögliche Berufsausbildung zum Molkereitechnologen bzw. zur Molkereitechnologin wird der Praxis in Hofkäsereien oftmals nicht gerecht, da sie auf eine industrielle Tätigkeit an umschriebenen und vollständig eingerichteten Arbeitsplätzen unter Anleitung und Aufsicht der höheren Führungsebene von Molkereiunternehmen abzielt.

Der handwerkliche Milchverarbeiter muss aber seinen Arbeitsplatz, also die gesamte Käserei, selbstständig planen und einrichten können. Die Entscheidungen über Produktionsabläufe bis hin zu Vermarktungsfragen liegen in seinem persönlichen Verantwortungsbereich.

Aus diesen Überlegungen entstand 1995 die vorliegende Fortbildung, die sich durch die fachkundige Mitwirkung von Lehr- und Forschungsanstalten, Praktikern und Referenten stets auf dem aktuellen neuste Erkenntnisse und aktueller Vorschriften weiterentwickelt hat. Der Lehrgang richtet sich in erster Linie an Menschen aus dem landwirtschaftlichen Berufsumfeld, die einen eigenständigen Betriebszweig “Käserei” eingerichtet haben oder einrichten wollen, aber auch an Personen, die sich als Fachkraft in der handwerklichen Milchverarbeitung spezialisieren möchten.

Praxisnahes Lernkonzept

Der Lehrgang ist in drei Phasen mit praktischen und theoretischen Unterrichtseinheiten eingeteilt. Bei der Zusammenstellung der Unterrichtseinheiten steht die anwenderfreundliche und praxisbezogene Vermittlung der Lerninhalte im Vordergrund. Der Lehrgang verzichtet daher auf Grundlagenfächer und vermittelt die erforderlichen theoretischen Grundlagen praxisnah anhand der einzelnen Prozessschritte.

Der Lehrgang besteht aus 10 einwöchigen Blockseminaren plus zwei Wochen Heimarbeit. Die Seminarblöcke werden auf insgesamt 2,5 Jahre verteilt. Der Unterricht beginnt immer montags ab 8.00 Uhr und endet freitags um 12.30 Uhr.

Organisatorisches

Ein großer Teil des Lehrgangs findet im Landwirtschaftlichen Zentrum Baden-Württemberg (LAZBW) in Wangen im Allgäu statt. Hier sind kompetente, interessierte Fachkräfte und eine umfassende technische Ausstattung kompakt an einem Ort. Weitere Unterrichtsorte sind die Käserei Lehenhof im Deggenhausertal, die Forschungs- und Lehrmolkerei der Universität Hohenheim in Stuttgart sowie das Tagungshaus Niederkaufungen in der Nähe von Kassel.

Die Kosten für den gesamten Lehrgang betragen 4.100 €. Unterkunft und Verpflegung sind nicht in den Kursgebühren enthalten, so dass diese von den TeilnehmerInnen frei wählbar sind. Gerne sind wir bei der Vermittlung geeigneter Unterkünfte behilflich. Die Bezahlung erfolgt ratenweise im Verlaufe des zweieinhalbjährigen Lehrganges. In einigen Bundesländern besteht die Möglichkeit, sich die Teilnahme im Rahmen von Fortbildungsprogrammen bzw. über das Arbeitsamt fördern zu lassen. Bei der Beantragung individueller Förderungen sind wir den TeilnehmerInnen gerne behilflich.

Ein erfolgreicher Ablauf des Fortbildungslehrganges benötigt eine verbindliche Anmeldung von 16 TeilnehmerInnen, die den gesamten Lehrgang besuchen. Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie weitere Unterlagen sowie einen Vertrag zugeschickt. Erst mit der Rücksendung des unterschriebenen Vertrages wird Ihre Anmeldung rechtsverbindlich.