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Sonntag, 03.03.2019
Hofkäserei Open Day 2019

Europaweit öffnen Hofkäsereien ihre Türen

Freitag, 01.03.2019
VHM Österreich auf der Messe\ AB HOF 2019 in Wieselburg

Verband für handwerkliche Milchverarbeitung präsentiert umfangreiches Informationsangebot für Landwirte und Hofkäsereien

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Berufsabschluss für Hofkäsereien

Abschluss des 3. Jahrgangs „Fachagrarwirt/in Handwerkliche Milchverarbeitung“

Am 06.12.2018 um 15 Uhr findet in der Fachschule für Milch- und Molkereiwirtschaft Wangen die feierliche Überreichung der Zeugnisse und Abschlussurkunden des dritten „Fachagrarwirt/in Handwerkliche Milchverarbeitung“ statt.

Berufsbegleitend über insgesamt 24 Monate haben die Absolventinnen und Absolventen in zwölf Präsenzwochen Großes geleistet: Jetzt dürfen sie sich „Fachagrarwirt/in Handwerkliche Milchverarbeitung“ nennen. Es handelt sich um einen qualifizierende Weiterbildung, die die Absolventen befähigt Verantwortung auf Höfen zu übernehmen, qualifizierte Tätigkeiten in Hofkäsereien auszuüben und die handwerklichen Betriebe weiterzuentwickeln.

Angesichts der zunehmenden Zahl von Betrieben, die in handwerklicher Tradition Milchprodukte herstellen, bieten sich den Absolventen des Lehrgangs „Fachagrarwirts Handwerkliche Milchverarbeitung“ vielfältige langfristige gesicherte Arbeitsmöglichkeiten.

Mit der Fortbildung wird ein wichtiger Beitrag zur Qualifizierung des Personals in Hofkäsereien und handwerklichen Käsereien zum Wohle der Verbraucherinnen und Verbraucher erreicht. Gleichzeitig wird mit der deutschlandweit einmaligen Fortbildung eine Möglichkeit für landwirtschaftliche Betriebe eröffnet, mehr Wertschöpfung in die Unternehmen zurückzuholen.

Seit 1995 bietet der Verband für handwerkliche Milchverarbeitung e.V. (VHM) den Vorläufer des jetzt staatlich anerkannten Lehrgangs mit jährlich 16 Teilnehmern an. Seit 2008 liegen die Anmeldezahlen konstant zwischen 40-80 Anmeldungen. Somit können nicht einmal alle Interessenten für die Weiterbildung berücksichtigt werden. Seit die Kooperation mit dem LAZBW und der Umstellung auf den staatlich anerkannten „Fachagrarwirt/in Handwerkliche Milchverarbeitung“ gelang, sind die Anmeldungen auf knapp 100 gestiegen.

„Diese Zahlen verdeutlichen, wie groß der Wunsch in der Branche nach beruflicher Fortbildung im Milchhandwerk ist“, so Marc Albrecht-Seidel, Geschäftsführer des VHM. „Dies zeige die sehr gute Zusammenarbeit zwischen Ministerium, Behörde, Schule und Branchenvertretern. Im positiven Sinne wurde hier Bildungspolitik praxisnah und rasch unter Einbindung aller Beteiligten und zum Wohle der handwerklichen Milchverarbeiter umgesetzt. An diesem Erfolgsmodell wollen wir weiterarbeiten, so dass noch viele Absolventen in den nächsten Jahren den Weg nach Wangen finden werden.“

Elementar dafür, dass handwerkliche Fähigkeiten neben den industriellen wieder unterrichtet werden, wäre eine langfristige Einbindung in das Gesamtkonzept des LAZBW. Aktuell gibt es nur bis Ende 2019 eine Finanzierungszusage für die Koordinatorenstelle.

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